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Für die Ausbildung  "Führungsfachfrau/
Führungsfachmann" mit SVF Zertifikat:

Montag, 20. August 18; 18:30 Uhr oder persönliche Beratung jederzeit unter 079/358 10 00

Lehrgangstarts: Jeweils Mitte April oder Mitte Oktober
Nächste Termine:
Dienstag, 16. Oktober 2018 (Leadership) und Montag, 15. Oktober 2018 (Management)
jeweils um 17:50 Uhr

zB.
Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Baden

www.zBkvbaden.ch

Oder falls Sie kurzfristiger disponieren möchten, zögern Sie nicht das Kontaktformular auszufüllen, wir sind gerne jederzeit für Sie da.
Glossar

Führungspersonen gewinnen Gefolgschaft durch Vorbildlichkeit. Dies zeigt sich in allen möglichen Fazetten.

Eine der wichtigsten ist: Bewahren von Ruhe und Übersicht in allen Lagen.

Um dies sicherzustellen, ist Sicherheit im sprachlichen Umgang eine grosse Stütze.

Also scheuen Sie sich nicht vor jedem Fremdwort, sondern nehmen es als Herausforderung und versuchen Sie es sich für dauernd einzuprägen.

Begriff

Erklärung

Apperzeption

(lat. «etwas dazu erfassen») heisst eigentlich Eigenbeteiligung des Wahrnehmenden; d.h. das ist die Brille oder der Blick durch die Wahrnehmungsfilter des Betrachtenden. Oder vereinfacht: Ich sehe, was ich sehen will oder umgekehrt!

ABC-Tätigkeitsanalyse

Einordnung von (Führungs-)Tätigkeiten in A-, B- und C-Aufgaben aufgrund ihrer Delegierbarkeit (Vgl. Eisenhower-Prinzip). A-Aufgaben löse ich als Führungsperson selber und sofort, weil sie wichtig und dringlich sind. B-Aufgaben delegiere ich teilweise, weil sie dringlich, aber in der Wichtigkeit nicht so hoch eingestuft sind. C-Aufgaben können vollständig durch Mitarbeiter erledigt werden.

Adrenalin

Hormon, das die Körperfunktionen antreibt, beziehungsweise den Herzschlag beschleunigt, Darmbewegungen hemmt, Krämpfe löst und den Blutzuckergehalt erhöht.

Affirmation

Autosuggestionskraft; zum Beispiel die Kraft des positiven Denkens anzuwenden, fähig sein oder sich selbst durch mentale Stärke beeinflussen, ja sogar steuern zu können. Klebzettel an den Toilettenspiegel: «Du kannst das!»

Akronym

Akro (gr.)=gross; nym (gr.)= Name; also Wort aus grossen Buchstaben bestehend; Akrobat = Mann, der grosse Sprünge macht; Akropolis = grosse Stadtburg über Athen. Wird oft als «Eselsleiter» benutzt. Beispiel: SMART für Zielsetzungen;
S pezifisch; M essbar; A ktionsorientiert; R ealistisch; T erminiert.

A-L-P-E-N Methode

Zeitmanagementtool: A= Aufgaben sichten, bewerten, beurteilen nach Dringlich- und Wichtigkeit; L= Länge, Aufwand abschätzen; P= Puffer-zeiten einschalten; E=Entscheiden über Delegation/A-Aufgaben; N=Nach- oder Verlaufskontrolle (Controlling)

Assessment

Einstufungstest, Methode zur Personalselektion indem verschiedene Bewerber zu einem Meeting aufgeboten werden und in Einzel- und Gruppenprüfungen ihre Eigenschaften unter Beweis stellen müssen.

Asset (engl.)
Asset-Management

Aktivposten, Wertstück, Vermögen (- smasse), Vorzug, Plus, Gewinn
Vermögensverwaltung

Aufgeschlossenheit

Fähigkeit, Kritik anzunehmen, zu bewerten, vernünftige Schlüsse zu ziehen und positiv ins Repertoire zu integrieren

Aura

Bedeutet natürliche Ausstrahlung

Autorität

Institutionelle, informelle, natürliche

Charisma

Von der Natur geschenkte Fähigkeit, Aufmerksamkeit zu erlangen, andere Menschen in seinen Bann zu ziehen, sie zu beeinflussen, zu motivieren und zu begeistern

Cliché; Klischee

(franz.) Abdruck, Abklatsch, eingefahrene Vorstellung

Coaching

Höhere Form der Führung, Beeinflussung durch Wecken von Einsichten und Erzeugen von Motivation, sodass es der Cochee als sein eigener Antrieb wahrnimmt

Coach, Coachee

Leiter, Trainer, Geleiteter

Corporate Governance

Art der Betriebsführung

Corporate Identity

Strikt übersetzt : Völlige Gleichheit mit der Körperschaft; meint jedoch die Übernahme von oder Identifikation mit Werten, bzw. von Werthaltungen

Darwin, Darwinismus

Begründer der Abstammungslehre (Nieder – höhere Tiere; schliesslich Affe => Mensch)
Darwinismus = Lehre, die besagt, dass jedes höhere Lebewesen aus der Entwicklung eines niedrigeren hervorgegangen ist und schliesslich der jeweils Stärkere überlebt.
Diskretion, diskret
Verschwiegenheit; ohne dass es offiziell bemerkt wird

Eisenhower-Prinzip

Teilt anstehende Arbeiten nach Wichtigkeit und Dringlichkeit; Eisenhowers Devise: Das Wichtige vor dem Dringlichen!

Emotion [lat.]

Gemütsbewegung, Gefühlserregung (Affekt)

emotional

gefühlsbetont, leicht erregbar

Emotionale Intelligenz

«Skill-Set» d.h. Bündel von entwickelbaren Fähigkeiten.
Beruflich, privat und als Führungspersonen erfolgreiche Menschen müssen keine IQ-Genies sein; ihr «Können» beruht auf fünf Kernfähigkeiten :
- dem Erkennen eigener Gefühle
- dem Erfassen von Gefühlen und dem «richtigen» Ausleben
- mit Gefühlen (eigenen und anderen) umgehen
- sich in andere Einleben, -fühlen, und auf dieser Basis
- Beziehungen zu andern zu gestalten verstehen.
Empathie [griech.]

empathy (engl.)
Ist die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. In der Kommunikationslehre wird mit Empathie jene Vorstellung bezeichnet, die sich die Kommunikatoren von den Interessen ihres Publikums machen.

Endorphine

Aus Endo und Morphin zusammengesetztes Wort bedeutet körpereigener Eiweissstoff mit schmerzstillender Wirkung; endo (gr.)= wird nach innen abgegeben

Ethik, ethisch

Sittenlehre; Gesamtheit der sittlichen und moralischen Grundsätze einer Gesellschaft

Extrinsische Motivation

Motivation die äusseren Einflüssen entspringt

Explizite Nachricht

Ausdrückliche, klare Aussage (im Gegensatz zu implizit = mitgemeint)

Feedback 360 °

Beurteilung von «allen Seiten», «oben», «unten», «rechts», «links», beziehungsweise Vorgesetzte, Mitarbeiter, Gleichgestellte, Kunden, Lieferanten usw.; besondere Bedeutung in Bewerbungsschreiben

FLOW

Glücksgefühl das wir beeinflussen können; vom amerik. Psychologen Czickszentmihalyi gewählter Begriff für einen generell von Menschen erstrebten Zustand von besonderer Qualität in Momenten des Gelingens, des Bewältigen von Herausforderungen, des tieferen Verständnisses von Zusammenhängen, des Einsseins mit der Welt. Das Flow stellt sich ein, wenn ein Mensch Zufriedenheit erlangt indem das von ihm Verlangte mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal übereinstimmt => totale Zufriedenheit am Arbeitsplatz
5-Finger-Eselsleiter
(Glücksformel für jeden Tag)
D, wie Daumen = Denkresultate, heute schon eines erzielt, ein echtes?
Z, wie Zeigefinger = Zielstrebigkeit, verfolge ich meine Ziele echt, effizient und konsequent genung?
M, wie Mittelfinger = Mentale Stärke: Habe ich etwas für meine geistige Festigung, für die Erweiterung meines Know hows getan?
R, wie Ringfinger = Rat; habe ich heute schon einen angenommen, einem andern gegeben oder sonst etwas kommunikativ Verbindendes getan?
K, wie kleiner Finger = habe ich heute auch meinen Körper nicht vergessen und etwas für meine Gesundheit/Fitness getan?
Histrionisches

Verhalten

Bedürfnis als Schauspieler aufzutreten; sich zu produzieren oder etwas Beifall erheischendes zu tun

Haloeffekt

«halo» (engl.) heisst soviel wie der «ausstrahlender Schein» , beobachtbar als Ring um die Sonne; auch Beeinflussung einer Beurteilung durch bestimmte Vorkenntnisse oder eines anderweitig auffälligen Merkmals und damit Quelle von fehlerhaften Eindrucksbildungen oder Wahrnehmungsverzerrungen von Mitmenschen. Dieser Effekt ist im Volksmund als «rosarote Brille» bekannt

JOHARI Fenster

Das Johari-Fenster, benannt nach den Autoren Joe Luft und Harry Ingham, teilt das Verhalten der Menschen in vier Bereiche:
  • Die öffentliche Person
  • Der blinde Fleck
  • Die Privatperson
  • Das Unbekannte (Unterbewusstsein)

Incentive(s)

Incentive (engl.) = Anreiz, Ansporn, Bonus, Gratifikation, Vergütung, Vergünstigung (Firmenrabatte), Übernahme von Weiterbildungskosten

Implizite Nachricht

Etwas, das zwar nicht ausdrücklich, aber indirekt oder versteckt auch gesagt wird, oder mitgemeint ist. «Wir danken Euch, dass ihr uns wiedereinmal eingeladen habt». Das "wiedereinmal" impliziert den Vorwurf, dass die Einladung längst fällig gewesen ist.

Interaktion

Zwischenmenschlich ablaufendes Geschehen, zum Beispiel zwischen Schüler - Lehrer / Interviewer - Akteur

Intrinsische Motivation

«verinnerlichte» Motivation, d.h. ich tue etwas, weil es meinen inneren Maßstäben entspricht

Intuition

Eingebung; einer inneren Stimme folgend; intuitiv = einem Bauchgefühl folgend, ohne weitere Überlegung
Kinästhetische Wahrnehmung
Wahrnehmung des Gegenübers aufgrund der Aura und/oder eines (guten/oder anderen) Gefühls

Know-how

Vorrat an «Können»; aus Wissen und erworbenen Fähig- und Fertigkeiten
Know ledge Management
Handhabung und Umgang mit dem vorhandenen Wissen und Können

Kognitive Intelligenz

cognitio (lat.)= Erkennen, Erkenntnis; Fähigkeit des Erkennens
(«inkognito» = unerkannt, maskiert, versteckt

Kohäsion

(=«Zusammenhangskraft») meint Bilden und Wahren des Zusammengehörigkeitsgefühls und des Bestandes der Gruppe

Kommunikation

Austausch von verbalen und nonverbalen Signalen zwischen Individuen, die zu gegenseitigen Reaktionen führen

Kompetenz

Fähigkeit, Beherrschen eines Bündels von bestimmten Eigenschaften
(siehe Sozialkompetenz)

Kreativität

Créer (fr.)= bilden, gestalten; Fähigkeit «Originelles», d.h. Ursprüngliches, Neues, noch nie Dagewesenes zu schaffen oder auszudenken

Kujonieren, Kujon

Schlüsselbegriff aus der Führungslehre; bedeutet «herablassend bis verächlich behandeln». Tritt im Führungsalltag meist verdeckt auf und manifestiert sich als zwischenmenschliche Geringschätzung ohne verbale Attacken. (Kujon = der Schuft, aus dem Französischen, aber veraltet)

Lokomotion

Moderation der Gruppe zum Erreichen des gemeinsamen Zieles

Loyalität

Zwischenmenschlich Treue zum Bezugsverhältnis. In der Führungslehre wichtige Erkenntnis : Loyalität muss in allen Richtungen, d.h. nach oben, unten und zur Seite wirken. Wer sich in einer Führungsposition negativ über seine Bezugsgruppen äussert, riskiert damit seine eigene Glaubwürdigkeit

Mind map (ping)

Mind (engl.) = Sinn, Gemüt, Herz, Verstand, Geist;
Map (engl.) = Karte, Plan, Gebiet
Mind-Map = «Netzbild; kartografische Darstellung der Persönlichkeit»; Parallelbegriff zum «CV» = Curriculum vitae = Lebenslauf;
Kann aber auch als themenbezogene Darstellungsart (zum Beispiel zum Aufzeigen von Aufbaustrukturen oder Verdeutlichung von Beziehungen) am Flipchart angewandt werden

Main stream

Main (engl.) = Haupt; wichtigster Teil
Stream (engl.) = Strom, Bach, Fluss, Strömung
Main stream = «das, was die Mehrheit denkt, glaubt, tut»

Metapher /Metaphorik

Wort mit übertragener Bedeutung, z.B. «Haupt der Familie»; vgl. auch metaphorisch = bildlich, im übertragenen Sinne); Verbildlichung

Meta-Kommunikation

Meta (gr.) = zwischen; Die Metakommunikation beschäftigt sich mit jenen Elementen, die bei einer «normalen» Kommunikation zusätzlich zwischen den Partner abläuft. Beispiel Spannungen, ja feindliche Haltungen zwischen Menschen, die sich vordergründig aber absolut freundlich und umgänglich begegnen.

Mobbing

Mob (engl.) = Pöbel, Gesindel, Bande
Mob (Verb) = bedrängen, belagern, darüber herfallen
Zwischenmenschliches Verhalten mit dem Ziel jemanden so zu ekeln, dass er die Stelle wechselt oder aus der Gesellschaft gedrängt wird
Murphy's Law (Gesetz)
«Alles, was schief laufen kann, wird schief laufen»

Dr. Joseph Murphy

Amerik. Begründer der Lehre von der «Macht oder Kraft des positiven Denkens», hat aufgezeigt, wie Menschen gewaltige Kräfte des Unterbewusstseins wecken, mobilisieren und schöpferisch nutzen können
Olfaktorische Wahrnehmung
Wahrnehmung des Gegenübers aufgrund des (angenehmen und/oder schlechten) Geruchs

Pareto Prinzip

Das Prinzip beschreibt die Tatsache, dass oft mit einem Aufwand von etwa 20 % bis 80 % des Gesamterfolges erzielt wird. Sinngemäss werden für die restlichen 20 % des Erfolges 80 % Aufwand getrieben. Es ist Aufage der Führungspersonen das Verhältnis von Aufwand und Ertrag stets im Auge zu behalten.

Phobie (Klaustrophobie)

(gr.) = krankhafte Angst; Klause = (Kloster-)Zelle, Talenge; Klaustrophobie = panische Angst vor dem Aufenthalt in geschlossenen, engen Räumen

Potenziale

Innewohnende Kraft, Fähigkeit

Rubikon

Der Rubikon ist ein italienischer Fluss zwischen Ravenna und Rimini; Julius Caesar stand 49 v. Chr. auf dem Heimweg von Feldzügen nach Gallien (Raum zwischen Pyrenäen und Rhein) an seinem Ufer und vor dem Entscheid, wie er weiter handeln wollte.
Caesar hatte klare politische Ambitionen, wusste aber nicht, wie seine Gegenspieler, Pompejus, Crassus (Triumvirat) und die römischen Senatoren darauf reagieren würden.
Anstehender Entscheid: Auf den Staatsführungsanspruch verzichten oder ihn notfalls mit Gewalt erkämpfen?
Nach umfangreichen Erwägungen sagte er: «alea iacta est», was so viel heisst wie : «Die Würfel sind gefallen».
Mit dem Entschluss: Ich will an die Macht, überschritt er den Rubikon und seither steht die Redewendung «der Rubicon ist überschritten» für die Tatsache, der Entschluss ist gefasst und wird in die Tat umgesetzt.

Skill set

Skill = Fähigkeit; set = Bündel, Satz
Motivation ist ein so genannter Skill set; sie setzt sich aus einger ganzen Reihe von Komponenten zusammen und beruht nicht bloss auf dem einen andern Faktor

Sozialkompetenz

Fähigkeit mit den Mitmenschen konfliktfrei umgehen zu können, dank Selbstbeherrschung, Ruhe bewahren, Denken vor Reagieren, eigene Gefühle kontrollieren usw.

Sozialisation

Prozess der Einordnung des Individuums in die Gesellschaft

Suggestion

Seelisch-geistige Beeinflussung durch innere oder äussere Kräfte

Soziëtät

Stellung in der Gesellschaft
Spiritualität; spiritual
Spiritus (lat.)= Geist; Geistigkeit; geistig übersinnlich, als Substantiv auch Seelsorger, Geistlicher
Transaktionsanalyse; auch transaktionale Analyse
Vom Amerikaner Erich Berne entwickelte Methode, die zwischenmensch-lichen Beziehungen zu untersuchen und zu verbessern. Darstellung auch durch die Eltern-, Erwachsenen- oder Kind-ICH Beziehung zu andern Menschen oder in der «Ich bin okay, du bist okay» Begegnung

SWOT

 S= Stregthness (Stärke); W= Weakness (Schwäche); O= Opportunities (Chancen); T= Threatness (Gefahren)
Die SWOT-Analyse ist eine Technik zur Beurteilung von Situationen, Anhängigkeiten und Chancen in einem beschränkten Rahmen im Diagrammstil.

Transfer

Trans = über, jenseits; Übertragung; von der Theorie in die Praxis transferieren

Taxonomien

(gr.)= Einordnung in ein bestimmtes System

Zirkuläres Fragen

Begriff aus der Fragetechnik (z.B. in Tests, Vorstellungs- gesprächen usw.) Nebst offenen, geschlossenen, Retho- rischen,  Fang- und Suggestivfragen gibt es zirkuläres (zirkular = kreisförmig) Fragen, d.h. Fragen «rundum» beziehungsweise aus allen Wissensgebieten

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